Besuch bei Bienen

Die Fotofreunde haben Bienen besucht und fotografiert, richtige Bienen in einer Imkerei am nahen Bärenberg. Es war eine Einladung der Familie Jeschke, die dort ein kleines Paradies für sich und ihre Völker eingerichtet hat.

Was Bienen für uns Menschen tun, wie sie es tun, wie sie arbeiten, all das und manches mehr war zu erfahren und auch, wie der Honig aus den Wabe in die Gläser gelangt. Oder, wie den Bienen geholfen wird, neue Waben zu bauen.

Erwartungsgemäß gab es eifrigen Flugverkehr (ohne Tower, Lotsen und Luftkorridore), unsere Auslöser hatten viel zu tun.

Familie Jeschke machte Mut, uns sehr dicht neben die Bienenstöcke zu stellen, denn es handele sich um sehr friedliche Völker, außerdem gab es eine stabile Wetterlage. Und tatsächlich – die Bienen hatten besseres zu tun als zu stechen. Allerdings bemühten auch wir uns um friedfertiges Verhalten.

Und die Ausbeute? Fotos von einem kompletten Bienenvolk vor dem Einflugloch, Waben im Gegenlicht, die blühende Sommerlandschaft am Bärenberg, reifende Kornfelder, Schmetterlinge und, auch sehr wichtig, eine Honigverkostung mit anschließendem Kauf dieser Köstlichkeiten.

Was gab es an fotografischen Erkenntnissen? Erstens: Stative können zuhause bleiben. Zweitens: in der Nähe des Einflugloches herrscht so starker Flugverkehr, dass nur selten keine Bienen direkt vor der Fotolinse herumschwirren. Viele Fotos zeigen deshalb unscharfe, relativ große Flecken, die im Sucher nicht auffallen. Deshalb werde ich beim nächsten Mal auf Serienbild schalten in der Hoffnung, auch ein Foto ohne diese unscharfen Bienenflecken zu bekommen. Denn wenn schon Bienen, dann sollten sie bitte auch scharf sein.

Harald Bernstein, Juli 2013